Tag 14 – Hey Dude! Auf
zum Turtle Heaven!
Am nächsten Morgen war
dann mal ausschlafen auf dem Programm und danach gabs Frühstück in
einer der Strandhütten.
Zum Frühstück bestellten wir einen Schokoladenpancake (hier war das mehr ein Eierkuchen), Tomaten-Omlette mit Toast, Tea, je einen Saft und ein Glas Milch. Leider stellte sich beim Saft heraus, dass der wohl eher an einem Pulverdöschen vorbeigegangen war und auch die Milch entstammte einem Pulverfass. (Hier hat Benni grad stolz eine kleine Krabbe gefangen!)
Zudem war sie noch mit Zucker gesüßt, was mir bei kalter Milch so bisher selten unterkommen ist. Aber alles in allem war es doch ein gutes Frühstück mit Blick aufs Meer und die ersten Touristen.
Unser Tauchkurs sollte um 12 Uhr beginnen, wobei das für mich eher warten bedeutete und für Benni einen Sprung in den Pool.
Da wir uns wieder bei einer Tauchschule mit deutschem Besitzer angemeldet hatten, hatten wir auch hier ein ähnliches Programm wie in Costa Rica.
In der Tauchschule herrschte reges Treiben und wir trafen eine Menge Deutscher. Neben Benni ging auch noch eine Stuttgarterin mit in den Pool und später auch mit unserer Gruppe ins Meer.
Da sich ihr Mann den Magen verdorben hatte, konnte der nicht mitgehen und guckte nur von der Liege aus zu wie sie sich im Pool so anstellte. Wir bekamen Anna aus England als Tauchguide und die war ein richtiger Sonnenschein und hatte auch eine endlose Geduld im Pool, da die andere Dame auch nicht alles englische Verstand und doch halt vor dem ersten Mal ein wenig aufgeregt war. Aber nach einer Stunde im Pool machten beide eine gute Figur und ich hatte meine Ausrüstung von einem jungen Österreicher zusammengestellt bekommen.
Es konnte losgehen. Mit den Wetsuits, den Gewichtsgurten, den Flossen und der Maske bewaffnet marschierten wir über die Hauptmeile, durchs Restaurant und an den Strand. Dort stiegen wir mit je einer Welle ins Boot und bekamen auf dem Boot noch ein paar Informationen zum Tauchort und es wurde jede Gruppe mit jedem Tauchguide vorgestellt mit entsprechender Nummer des Tauchgangs und welchen Kurs sie belegten. Dazu wurde jeweils ordentlich geklatscht. Unsere Gruppe (wir waren zu dritt bzw. ich konnte einfach hinterhertauchen) ging als letzte und wir sollten uns wie die anderen rückwärts vom Boot fallen lassen. Das empfand ich allerdings als ziemlich hoch und bei manch anderem hatte es einen Knall gegeben als die Tauchflasche gegens Boot schlug. Aber anders gings nicht und nachdem wir es ausprobiert hatten, war es im Endeffekt leichter als gedacht. Der Tauchpunkt war zum Glück reicht sanft abfallend, sodass wir nach dem Abtauchen Stück für Stück nach unten gehen konnten und schon nach ein paar Metern waren wir von glitzernden, bunten Fischschwärmen umringt, die um uns und über Korallenberge sausten.
Es war echt wahnsinnig schön, nur sahen wir leider zunächst keine Schildkröte. Auch gab es zwischendurch einen kleinen Auftauchzwischenstopp, da der Dame aus Stuttgart wohl kurz vor Aufregung die Luft weggeblieben war. In diesem Moment tauchte auch hinter uns eine riesige Tauchergruppe auf und die ca. 20 Leute sahen sich nicht wirklich sorgfältig um, sodass ich zweimal eine Flosse an den Kopf bekam. Die orientierungslosen-wie sich herausstellte Franzosen- drifteten dann auf der Oberfläche wie kleine aufgepustete Schlauchboote etwas ziellos umher bis ihr Boot sie wieder einsammelten. Wir stiegen zum zweiten Tauchgang ab und nach den ersten Minuten sahen wir unsere ersten Schildkröte, die auf einem Korallenberg saß und mampfte. Leider ging die Unterwasserkamera, die ich dabei hatte aus undefinierbaren Gründen aus, aber zum Glück hatte Benni ja noch die Go Pro.
Ab und zu sah man jetzt noch ein paar Taucher, aber zum Glück viel mehr Fische. Seesterne, Korallen, Seenadeln, Seeigel, kleine und große Kugelfische und noch so einiges mehr schwamm da im Meer unter und neben uns. Ich ließ mich noch einen Meter unter die anderen sinken und hatte relativ viel Zeit mich umzusehen, da Anna meist mit unserer Stuttgarterin beschäftigt war.
Insgesamt sahen wir noch drei Schildkröten, von denen eine sehr majestätisch auftauchte. Leider war der Tauchgang auch schnell wieder vorbei und nach insgesamt 48 Minuten ging es wieder Richtung Boot, um dort an Board zu klettern und zurück zum Strand zu düsen. Dort wuschen wir unsere Ausrüstung und Benni und ich entschlossen uns für den nächsten Tag zu einem weiteren Tauchgang. Auf dem Rückweg zum Hotel blieb Benni dann grinsend vor einem kleinen Stand mit Maiskolben stehen und stapfte dann maisknabbernd neben mir her bis zum nächsten Fruchtsaftstand. Wir hatten immernoch nicht genug von frischer, im Mixer zu Smoothie verarbeiteten Mango. Im Hotel galt es dann das wertvolle Meersalz von uns und aus den Badesachen zu spülen und nach einer kurzen Pause packten wir unsere Sachen und marschierten diesmal quer über die Insel wirklich zum Sunset Point, da heute weniger Wolken da waren.
Was zuvor die Mofas mit ihren Hupen gewesen waren, waren hier nun die Fahrradfahrer, die wild klingelnd die Hauptmeile und auch durchs Innere der Insel bretterten.
Leider litt das Innere (was überwiegend von den in den Hotel arbeiteten Einheimische bewohnt wurde) der Insel besonders unter den Touristen, da hier viel Müll lag und die Einheimischen meist in recht bescheidenen Behausungen lebten. Dazwischen standen Palmenplantagen, nicht fertig gestellte Hotels, viele Kühe, Hühner und Katzen.
Irgendwann fanden wir unseren Weg auf der Sunset Point-Seite wieder heraus aus dem Inneren an den Strand und wir mussten auch nicht mehr lange warten und die Sonne ging wunderbar kitschig hinter dem Vulkan auf Bali unter.
Auf der Rücktour probierten wir in einem sehr hübschen Restaurant am Strand balinesische Tapas, was wirklich sehr interessant und lecker war und machten uns danach mit Taschenlampe auf den Heimweg.
Zum Frühstück bestellten wir einen Schokoladenpancake (hier war das mehr ein Eierkuchen), Tomaten-Omlette mit Toast, Tea, je einen Saft und ein Glas Milch. Leider stellte sich beim Saft heraus, dass der wohl eher an einem Pulverdöschen vorbeigegangen war und auch die Milch entstammte einem Pulverfass. (Hier hat Benni grad stolz eine kleine Krabbe gefangen!)
Zudem war sie noch mit Zucker gesüßt, was mir bei kalter Milch so bisher selten unterkommen ist. Aber alles in allem war es doch ein gutes Frühstück mit Blick aufs Meer und die ersten Touristen.
Unser Tauchkurs sollte um 12 Uhr beginnen, wobei das für mich eher warten bedeutete und für Benni einen Sprung in den Pool.
Da wir uns wieder bei einer Tauchschule mit deutschem Besitzer angemeldet hatten, hatten wir auch hier ein ähnliches Programm wie in Costa Rica.
In der Tauchschule herrschte reges Treiben und wir trafen eine Menge Deutscher. Neben Benni ging auch noch eine Stuttgarterin mit in den Pool und später auch mit unserer Gruppe ins Meer.
Da sich ihr Mann den Magen verdorben hatte, konnte der nicht mitgehen und guckte nur von der Liege aus zu wie sie sich im Pool so anstellte. Wir bekamen Anna aus England als Tauchguide und die war ein richtiger Sonnenschein und hatte auch eine endlose Geduld im Pool, da die andere Dame auch nicht alles englische Verstand und doch halt vor dem ersten Mal ein wenig aufgeregt war. Aber nach einer Stunde im Pool machten beide eine gute Figur und ich hatte meine Ausrüstung von einem jungen Österreicher zusammengestellt bekommen.
Es konnte losgehen. Mit den Wetsuits, den Gewichtsgurten, den Flossen und der Maske bewaffnet marschierten wir über die Hauptmeile, durchs Restaurant und an den Strand. Dort stiegen wir mit je einer Welle ins Boot und bekamen auf dem Boot noch ein paar Informationen zum Tauchort und es wurde jede Gruppe mit jedem Tauchguide vorgestellt mit entsprechender Nummer des Tauchgangs und welchen Kurs sie belegten. Dazu wurde jeweils ordentlich geklatscht. Unsere Gruppe (wir waren zu dritt bzw. ich konnte einfach hinterhertauchen) ging als letzte und wir sollten uns wie die anderen rückwärts vom Boot fallen lassen. Das empfand ich allerdings als ziemlich hoch und bei manch anderem hatte es einen Knall gegeben als die Tauchflasche gegens Boot schlug. Aber anders gings nicht und nachdem wir es ausprobiert hatten, war es im Endeffekt leichter als gedacht. Der Tauchpunkt war zum Glück reicht sanft abfallend, sodass wir nach dem Abtauchen Stück für Stück nach unten gehen konnten und schon nach ein paar Metern waren wir von glitzernden, bunten Fischschwärmen umringt, die um uns und über Korallenberge sausten.
Es war echt wahnsinnig schön, nur sahen wir leider zunächst keine Schildkröte. Auch gab es zwischendurch einen kleinen Auftauchzwischenstopp, da der Dame aus Stuttgart wohl kurz vor Aufregung die Luft weggeblieben war. In diesem Moment tauchte auch hinter uns eine riesige Tauchergruppe auf und die ca. 20 Leute sahen sich nicht wirklich sorgfältig um, sodass ich zweimal eine Flosse an den Kopf bekam. Die orientierungslosen-wie sich herausstellte Franzosen- drifteten dann auf der Oberfläche wie kleine aufgepustete Schlauchboote etwas ziellos umher bis ihr Boot sie wieder einsammelten. Wir stiegen zum zweiten Tauchgang ab und nach den ersten Minuten sahen wir unsere ersten Schildkröte, die auf einem Korallenberg saß und mampfte. Leider ging die Unterwasserkamera, die ich dabei hatte aus undefinierbaren Gründen aus, aber zum Glück hatte Benni ja noch die Go Pro.
Ab und zu sah man jetzt noch ein paar Taucher, aber zum Glück viel mehr Fische. Seesterne, Korallen, Seenadeln, Seeigel, kleine und große Kugelfische und noch so einiges mehr schwamm da im Meer unter und neben uns. Ich ließ mich noch einen Meter unter die anderen sinken und hatte relativ viel Zeit mich umzusehen, da Anna meist mit unserer Stuttgarterin beschäftigt war.
Insgesamt sahen wir noch drei Schildkröten, von denen eine sehr majestätisch auftauchte. Leider war der Tauchgang auch schnell wieder vorbei und nach insgesamt 48 Minuten ging es wieder Richtung Boot, um dort an Board zu klettern und zurück zum Strand zu düsen. Dort wuschen wir unsere Ausrüstung und Benni und ich entschlossen uns für den nächsten Tag zu einem weiteren Tauchgang. Auf dem Rückweg zum Hotel blieb Benni dann grinsend vor einem kleinen Stand mit Maiskolben stehen und stapfte dann maisknabbernd neben mir her bis zum nächsten Fruchtsaftstand. Wir hatten immernoch nicht genug von frischer, im Mixer zu Smoothie verarbeiteten Mango. Im Hotel galt es dann das wertvolle Meersalz von uns und aus den Badesachen zu spülen und nach einer kurzen Pause packten wir unsere Sachen und marschierten diesmal quer über die Insel wirklich zum Sunset Point, da heute weniger Wolken da waren.
Was zuvor die Mofas mit ihren Hupen gewesen waren, waren hier nun die Fahrradfahrer, die wild klingelnd die Hauptmeile und auch durchs Innere der Insel bretterten.
Leider litt das Innere (was überwiegend von den in den Hotel arbeiteten Einheimische bewohnt wurde) der Insel besonders unter den Touristen, da hier viel Müll lag und die Einheimischen meist in recht bescheidenen Behausungen lebten. Dazwischen standen Palmenplantagen, nicht fertig gestellte Hotels, viele Kühe, Hühner und Katzen.
Irgendwann fanden wir unseren Weg auf der Sunset Point-Seite wieder heraus aus dem Inneren an den Strand und wir mussten auch nicht mehr lange warten und die Sonne ging wunderbar kitschig hinter dem Vulkan auf Bali unter.
Auf der Rücktour probierten wir in einem sehr hübschen Restaurant am Strand balinesische Tapas, was wirklich sehr interessant und lecker war und machten uns danach mit Taschenlampe auf den Heimweg.
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