Tag 17 – Die drei
hübschen Inseln und der Pate.
Am nächsten Morgen
frühstückten wir Bananenpancake (also Eierkuchen) und minimales
Rührei, dazu gab es Tee.
Der Deutsche war auch schon wach und obwohl wir pünktlich waren, zog sich das mit dem Losfahren noch eine ganze Weile, da der Pate (der rauchende Klempner, der wie wir langsam mitbekamen unangenehmerweise überall seine Finger im Spiel hatte) zunächst Benzin holte, dann das Boot fertig machte, dann die von uns gebuchten Schnorchelmasken holte und dann den Motor. Aus ursprünglich 09.00 Uhr wurde so halt 10.00 Uhr, aber es ging immerhin los über das glitzernde türkise Wasser auf zur linken der hier vorhanden Gilis (zu dt. „Insel“).
Auf dieser schienen wir die ersten zu sein, aber es standen auf der Insel erstaunlicherweise sogar sehr hübsche Strandbungalows.
Unser Fahrer meinte, dass er für „10“ Minuten noch mal weg müsse, na gut, wir brauchten ihn nicht direkt neben uns.
Auf einmal sprang neben uns ein älterer Mann mit Bauchtasche heraus, der uns anblaffte, das wäre eine Privatinsel und wir müssten jetzt Geld bezahlen. Boah neee oder? Nich schon wieder so einer, außerdem war er so anstrengend unfreundlich, dass wir ihm sagten, wir würden das klären, wenn unserer Fahrer zurückkäme, da wir schon viel Geld gezahlt hätten und legten uns in den Schatten eines Baumes, in dem sich auch ein sandfarbener Hund in einer kleinen Sandkuhle tarnte.
Benni und ich hüpften eingesprayt in Wasser und waren überrascht wieviele – auch große- Fische hier schon ganz vorn im Wasser herumschwammen. Es war eine erstaunliche Bandbreite und auch Schwärme großer Fische zogen an uns vorbei. Ein Stückchen weiter kam dann unter Wasser eine kleine Korallenfarm in Form eines Häuschens, auf der wirklich hübsche, bunte Korallen wuchsen und umgeben waren von vielen kleinen Fischschwärmen.
Wir gingen gerade rechtzeitig raus als stück für Stück fast zwanzig Touri-Boote ankamen und haufenweise Chinesen und Europäer abluden, diese stellten sich mitten in die Korallen mit ihren Flossen und brachen viele davon ab. Na super! Ein bisschen frustriert legten wir uns in den Schatten und überließen unserem Mitfahrer das Schnorcheln, der noch nie geschnorchelt war und sich gleich zack an einer Quelle versenkte. Auwei. Die restliche Zeit verbrachten wir damit aufs Meer zu schauen, zu dösen, Fotos zu machen oder im Wasser zu planschen.
Benni erkundete noch ein wenig die Insel und der andere Deutsche drehte auch noch eine Runde. Irgendwann liefen wir dann zu unserem Bootsfahrer, der uns dann zur nächsten Insel kutschierte. Die zweite ließ er aus, weil er meinte, dass da nix zu sehen sei, aha. Auf der anderen gab es zwei kleine Restaurants, bei denen wir uns die Karten ansahen, aber zunächst schnorcheln gehen wollten. Dazu liefen wir zu einem Strand am Kopfende der Insel. Zunächst war es eher unscheinbar, aber nach einer Weile kamen auch hier beeindruckende Korallenriffe gleich weit vorn am Strand, in denen sich hunderte, in allen Farben schimmernde Fische vergnügten. Auch war hier scheinbar mal eine Fähre gekentert, denn im Wasser lagen ein Minibus-, ein TucTuc- und mehrere Mofa-Wracks auf dem Meeresboden. Leider schien es hier kleine Nesselquallen zu geben, die man kaum sah, aber spürte. Lieber schnell raus und zurück zum Restaurant, um einen gegrillten Fisch zu bestellen (für 55.000 Rp., aber nur der Fisch).
Dazu bestellten wir noch ein wenig Gemüse und Mie Goreng mit Seafood. Anschließend dösten wir noch etwas im Halbschatten und da sich bald am Horizont Wolken auftürmten,beschlossen wir zur letzten Insel zu fahren, die einfach ein großer Sandhaufen mit einer Hütte und Palmen darauf zu sein schien.
Da man diese in 5 Minuten umrundet hatte, beschlossen wir bald wieder Richtung Hotel zu fahren, wobei auch dies länger dauern sollte als geplant, da nach zwei Dritteln der Strecke plötzlich der Motor versagte.
Zwar ging er wieder an, aber er fuhr im Seegurken-Tempo bis zu unserem Hotel, na immerhin sind wir noch angekommen.
Der rauchende Mafia-Klempner bekam sein Geld und ließ aber immernoch nicht mit sich über das Mofa verhandeln. Ein weitere Begegnung der unangenehmen Art hatte ich ihm Bad, als eine Kakerlake aus dem Abfluss kroch und sich vor mich auf die Treppe hockte. Ich bedrohte sie mit dem Duschkopf, aber davon ließ sie sich gar nicht beeindrucken und steuerte auf meine Füße zu. Als Benni nachsehen kam, was ich denn so lange da machte, musste er laut lachen, fing die Kakerlake mit einer Plastetüte und ließ sie draußen verschwinden. Uuuuahhhhh! Seitdem sah ich mir jeden Schatten im Bad ganz genau an und fragte ihn ob er nicht doch eine Kakerlake sei. Nach diesem Schreck und nachdem wir uns im Supermarkt ein Eis gekauft hatten, fragten wir im Hotel nebenan (die übrigens auch Wlan hatten im Gegensatz zu uns), wobei sich herausstellte, dass diese sich nicht trauten uns ein Mofa zu verleihen, weil der Pate scheinbar auch hier seine Griffel drin hatte – na toll. Aber Benni versuchte es unbeirrt weiter und organisierte uns in einem anderen Hotel einen Roller für 70.000 Rp., da wir keine Lust hatten dem Paten noch mehr Geld in seinen unsympathischen Rachen zu werfen. Das Abendbrot wollten wir dann auch nebenan einnehmen, wo es zwar ziemlich voll war, aber mal andere Speisen gab (Hühnchen süß-sauer und Benni hatte ein Hühnchen-Curry, nur leider waren die Säfte nicht ganz frisch, sondern eher auch ein bisschen instant).
Tatsächlich folgte uns der eklige Pate bis ins Hotel mit dem Mofa und stiefelte dort in der Küche und hinter der Theke hin und her. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Ich hatte nicht übel Lust ihn anzuschreien, er solle dahin gehen wo sie den Schwefel abbauen. Wir unterhielten uns noch mit einigen Deutschen, die meinten wir sollten doch zu ihnen ins Hotel ziehen und dass man sich so einen Terror nicht bieten lassen müsse. Das sahen wir auch so und entschlossen unseren Rollertag morgen zu genießen, wanderten wir am Strand zurück zu unserem Hotel, wo wir feststellen mussten, dass wir doch einen „leichten“ Sonnenbrand hatten-autsch, schnell Panthenol drauf und abheilen lassen über Nacht.
Der Deutsche war auch schon wach und obwohl wir pünktlich waren, zog sich das mit dem Losfahren noch eine ganze Weile, da der Pate (der rauchende Klempner, der wie wir langsam mitbekamen unangenehmerweise überall seine Finger im Spiel hatte) zunächst Benzin holte, dann das Boot fertig machte, dann die von uns gebuchten Schnorchelmasken holte und dann den Motor. Aus ursprünglich 09.00 Uhr wurde so halt 10.00 Uhr, aber es ging immerhin los über das glitzernde türkise Wasser auf zur linken der hier vorhanden Gilis (zu dt. „Insel“).
Auf dieser schienen wir die ersten zu sein, aber es standen auf der Insel erstaunlicherweise sogar sehr hübsche Strandbungalows.
Unser Fahrer meinte, dass er für „10“ Minuten noch mal weg müsse, na gut, wir brauchten ihn nicht direkt neben uns.
Auf einmal sprang neben uns ein älterer Mann mit Bauchtasche heraus, der uns anblaffte, das wäre eine Privatinsel und wir müssten jetzt Geld bezahlen. Boah neee oder? Nich schon wieder so einer, außerdem war er so anstrengend unfreundlich, dass wir ihm sagten, wir würden das klären, wenn unserer Fahrer zurückkäme, da wir schon viel Geld gezahlt hätten und legten uns in den Schatten eines Baumes, in dem sich auch ein sandfarbener Hund in einer kleinen Sandkuhle tarnte.
Benni und ich hüpften eingesprayt in Wasser und waren überrascht wieviele – auch große- Fische hier schon ganz vorn im Wasser herumschwammen. Es war eine erstaunliche Bandbreite und auch Schwärme großer Fische zogen an uns vorbei. Ein Stückchen weiter kam dann unter Wasser eine kleine Korallenfarm in Form eines Häuschens, auf der wirklich hübsche, bunte Korallen wuchsen und umgeben waren von vielen kleinen Fischschwärmen.
Wir gingen gerade rechtzeitig raus als stück für Stück fast zwanzig Touri-Boote ankamen und haufenweise Chinesen und Europäer abluden, diese stellten sich mitten in die Korallen mit ihren Flossen und brachen viele davon ab. Na super! Ein bisschen frustriert legten wir uns in den Schatten und überließen unserem Mitfahrer das Schnorcheln, der noch nie geschnorchelt war und sich gleich zack an einer Quelle versenkte. Auwei. Die restliche Zeit verbrachten wir damit aufs Meer zu schauen, zu dösen, Fotos zu machen oder im Wasser zu planschen.
Benni erkundete noch ein wenig die Insel und der andere Deutsche drehte auch noch eine Runde. Irgendwann liefen wir dann zu unserem Bootsfahrer, der uns dann zur nächsten Insel kutschierte. Die zweite ließ er aus, weil er meinte, dass da nix zu sehen sei, aha. Auf der anderen gab es zwei kleine Restaurants, bei denen wir uns die Karten ansahen, aber zunächst schnorcheln gehen wollten. Dazu liefen wir zu einem Strand am Kopfende der Insel. Zunächst war es eher unscheinbar, aber nach einer Weile kamen auch hier beeindruckende Korallenriffe gleich weit vorn am Strand, in denen sich hunderte, in allen Farben schimmernde Fische vergnügten. Auch war hier scheinbar mal eine Fähre gekentert, denn im Wasser lagen ein Minibus-, ein TucTuc- und mehrere Mofa-Wracks auf dem Meeresboden. Leider schien es hier kleine Nesselquallen zu geben, die man kaum sah, aber spürte. Lieber schnell raus und zurück zum Restaurant, um einen gegrillten Fisch zu bestellen (für 55.000 Rp., aber nur der Fisch).
Dazu bestellten wir noch ein wenig Gemüse und Mie Goreng mit Seafood. Anschließend dösten wir noch etwas im Halbschatten und da sich bald am Horizont Wolken auftürmten,beschlossen wir zur letzten Insel zu fahren, die einfach ein großer Sandhaufen mit einer Hütte und Palmen darauf zu sein schien.
Da man diese in 5 Minuten umrundet hatte, beschlossen wir bald wieder Richtung Hotel zu fahren, wobei auch dies länger dauern sollte als geplant, da nach zwei Dritteln der Strecke plötzlich der Motor versagte.
Zwar ging er wieder an, aber er fuhr im Seegurken-Tempo bis zu unserem Hotel, na immerhin sind wir noch angekommen.
Der rauchende Mafia-Klempner bekam sein Geld und ließ aber immernoch nicht mit sich über das Mofa verhandeln. Ein weitere Begegnung der unangenehmen Art hatte ich ihm Bad, als eine Kakerlake aus dem Abfluss kroch und sich vor mich auf die Treppe hockte. Ich bedrohte sie mit dem Duschkopf, aber davon ließ sie sich gar nicht beeindrucken und steuerte auf meine Füße zu. Als Benni nachsehen kam, was ich denn so lange da machte, musste er laut lachen, fing die Kakerlake mit einer Plastetüte und ließ sie draußen verschwinden. Uuuuahhhhh! Seitdem sah ich mir jeden Schatten im Bad ganz genau an und fragte ihn ob er nicht doch eine Kakerlake sei. Nach diesem Schreck und nachdem wir uns im Supermarkt ein Eis gekauft hatten, fragten wir im Hotel nebenan (die übrigens auch Wlan hatten im Gegensatz zu uns), wobei sich herausstellte, dass diese sich nicht trauten uns ein Mofa zu verleihen, weil der Pate scheinbar auch hier seine Griffel drin hatte – na toll. Aber Benni versuchte es unbeirrt weiter und organisierte uns in einem anderen Hotel einen Roller für 70.000 Rp., da wir keine Lust hatten dem Paten noch mehr Geld in seinen unsympathischen Rachen zu werfen. Das Abendbrot wollten wir dann auch nebenan einnehmen, wo es zwar ziemlich voll war, aber mal andere Speisen gab (Hühnchen süß-sauer und Benni hatte ein Hühnchen-Curry, nur leider waren die Säfte nicht ganz frisch, sondern eher auch ein bisschen instant).
Tatsächlich folgte uns der eklige Pate bis ins Hotel mit dem Mofa und stiefelte dort in der Küche und hinter der Theke hin und her. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Ich hatte nicht übel Lust ihn anzuschreien, er solle dahin gehen wo sie den Schwefel abbauen. Wir unterhielten uns noch mit einigen Deutschen, die meinten wir sollten doch zu ihnen ins Hotel ziehen und dass man sich so einen Terror nicht bieten lassen müsse. Das sahen wir auch so und entschlossen unseren Rollertag morgen zu genießen, wanderten wir am Strand zurück zu unserem Hotel, wo wir feststellen mussten, dass wir doch einen „leichten“ Sonnenbrand hatten-autsch, schnell Panthenol drauf und abheilen lassen über Nacht.
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